Liebe

27.4.09 19:20, kommentieren

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Formen der Selbsthilfe

Welche Lösungsmöglichkeiten helfen Ihnen?

w Therapie hilft mir sehr.

w Schublade auf, Vergangenheit rein, Schublade zu, Schrank verbrennen, alles wird gut.

w Indem ich verändere, was mich stört, und akzeptiere, was ich nicht verändern kann – das versuche ich zumindest.

w Die Vergangenheit akzeptieren und sie dann loslassen, ich kann nichts ungeschehen machen.

w Probleme praktisch lösen.

w Jemanden besuchen. Medikamente nehmen (gegen Depression). Gute Menschen finden. Sport machen. Wohnung aufräumen.


Was unternehmen Sie, um den Teufelskreis zu unterbrechen?

w Ich reiße mich zusammen, manchmal hilft auch Ablenkung, zum Beispiel durch sehr viel Arbeit, verschiebe so manches, bis es wieder abebbt, die Suizidalität zum Beispiel.

w Ich lerne zu verstehen, dass ich ein Recht auf Liebe habe, ohne vorher etwas tun zu müssen bzw. mich im gleichen Zug dafür bestrafen zu lassen. Eben geliebt zu werden um meiner selbst willen.

w Beruhigende Medikamente nehmen, schlafen, essen.

w Ich muss dann etwas unternehmen und mir gute Menschen suchen und mit ihnen zusammen sein. Intime Beziehungen muss ich dann (seufz) meiden.


Welche Themen bringen Sie dem Ziel, gesund zu werden, näher?

w Ich brauche Austausch mit anderen, ein Suchen nach adäquaten Möglichkeiten, die psychodynamische Arbeit, eben Hilfen, um sich selbst besser zu verstehen.

w Meine Zukunft, meine Wünsche, mein Sohn.

w Ach, Glaube, Liebe, Hoffnung ... oder so.



Können Sie Bewältigungsstrategien anwenden?


w Ja, mache mir auch klar, welche Vorteile die Störung hat für den Betroffenen, zum Beispiel erhöhte Sensibilität.

w Ich versuche alles aufzuschreiben, setze mir ein Ziel und arbeite darauf hin, versuche Hilfe von einer Freundin anzunehmen.

w Ich weiß nicht. Psychotherapie hilft echt. Ansonsten? Wüste ... Keine Ahnung, habe keine Bewältigungsstrategien. Ich denke, gegen das
Chaos hilft nur Aufräumen.

w Die Auseinandersetzung mit mir und meiner Umwelt, die Arbeit mit den Träumen und die Fantasiearbeit in der Therapie sind ebenfalls sehr wichtig.

 

25.04.2009

Ich persönlich finde die Psychotherapie als sinnvoll, wenn ich mich drauf einlassen kann. An manchen Tagen ist es einfach so, das ich total dicht mache und niemanden an mich ran lasse. Das ist natürlich nicht sehr förderlich für eine Psychotherapie.

Die letzten Male ist es mir gelungen, mich meinem Therapeuten zu öffnen.

Ich habe verschiedene Bewältigungsstrategien wie zb. sich ablenken angewandt und mal wieder festgestellt, es hat kurzfristig geholfen. Ich musste nicht an S. denken...

Habe mir auch Gedanken gemacht, was ich in den sogenannten Notfallkoffer rein packe. Habe zwar mal einen gemacht, aber der ist nicht mehr allzu hilfreich. Da sollen ja Sachen rein, die mich davon abhalten Dinge zu tun, die mir schaden oder mich ins Hier und Jetzt zurück holen, wenn ich in meinen trüben Gedanken versinke...

Eine eiskalte Dusche kann ich schlecht rein packen, aber dann mache ich nen Zettel schreibs mir drauf und packe ihn in den Koffer. 

Nächstes Mal stelle ich euch meinen persönlichen Notfallkoffer mal vor.

Bis bald

 

 

1 Kommentar 25.4.09 21:39, kommentieren

25.4.09 08:57, kommentieren

Therapie 22.04.2009

Die Therapie neigt sich dem Ende zu und ich habe trotzdem noch viele Sachen, die noch nicht geklärt sind...

Gestern habe ich nochmal das Problem namens S. aufgegriffen. Ich möchte mich jetzt komplett distanzieren. Das ist eine Entscheidung, wo meine Gefühle keine Rolle spielen dürfen. Denn von den Gefühlen her, würde ich mich an ihn klammern sozusagen. Vom Verstand her, weiß ich es tut mir absolut nicht gut, so wie es im Moment ist. Er ist kaum noch für mich da. Wenn dann ist er nur kurz bei mir.

Ich bin zur Zeit in nem Kampf mit mir selber. Ein Kampf gegen meine Gefühle und das ist grauenvoll. Wo ich in dem Einzelgespräch saß dachte ich:

Kann man sich entlieben? Entlieben, weil es wahrscheinlich besser für einen ist?

Als dann mein Therapeut anfing von wegen Prophylaxe, damit ich nicht "rückfällig" werde, habe ich mir gedacht: Ja irgendwie hat er schon recht. Es ist vergleichbar mit einer Sucht. Das hört sich im Ersten Moment sehr komisch an, aber als ich darüber nach gedacht habe, war es gar nicht mehr so komisch.

Ich bin süchtig. Nach seiner Nähe.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich ohne ihn gar nicht klar kommen würde...

Aber die Frage steht im Raum: Wofür brauche ich ihn?  Ich kann auch alleine leben. Dafür brauche ich ihn nicht.

Na ja so geht das hin und her mit meinen Gedanken... Mal schauen ob ich im nächsten Einzelgespräch am Freitag weiter komme... Ich hoffe es...

Bis bald ihr Lieben 

1 Kommentar 22.4.09 07:03, kommentieren


 

 

21.4.09 22:13, kommentieren

16.04.09

Hey.

Schön, dass doch mal wieder ein paar mehr Leute meinen Blog lesen. 

Werde mich bemühen in nächster Zeit wieder mehr hier ran zu arbeiten. Also schaut gerne mal wieder rein.

Liebe Grüße 

 

 

16.4.09 18:47, kommentieren

15.4.09 15:42, kommentieren