25.5.09 12:52, kommentieren

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7.5.09 18:08, kommentieren

Endspurt

So, noch zwei Wochen dann ist die Therapie vorbei. Ich hab das Gefühl, dass mir die Therapie gut getan hat. Aber in vielen Punkten, muss ich mir doch irgendwie selber helfen...

Was ist zum Beispiel mit S. Ich habe das Thema in der Gesprächsrunde angesprochen. Die Leute haben mir geraten, mich komplett von ihm zu distanzieren. Aber wie soll das funktionieren? Ich weiß, ich leide darunter wie es jetzt ist. Will seine Nähe spüren, noch nicht mal unbedingt Sex mit ihm haben...Einfach nur seine Haut spüren, bei ihm sein dürfen, mit ihm reden, gemeinsam was unternehmen...

Wie soll es möglich sein, jemanden, der einem so wichtig ist, fallen zu lassen, ihn nicht mehr anrufen, keine Sms schreiben und nicht vorbei zu gehen????

Es geht mir nicht in den Kopf rein, dass es keine andere Möglichkeit gibt. Wenn ich ihn für einige Zeit aus meinem Leben verbanne und dann irgendwann wieder sehe, sind die Gefühle dann verblasst???? Ich glaube wohl kaum.

Er ist mir immer noch sehr wichtig, auch wenn wir jetzt schon fast ein halbes Jahr nicht mehr zusammen sind...Das Schlimmste ist wohl für mich, dass er immer noch sagt, dass er mich lieb hat, mit mir kuscheln will und Sex mit mir haben will...Wenn das nicht mehr wäre, dann würde es mir eventuell leichter fallen den Kontakt ab zu brechen. Ich werde jetzt versuchen ihn nicht mehr anzurufen, was für mich schon ein großer Schritt ist...   

1 Kommentar 4.5.09 17:03, kommentieren

4.5.09 16:42, kommentieren

 


S.  hat immer noch viel zu viel Macht über mich. Ich kann ihn nicht vergessen. Manchmal wünschte ich, ich würde der Person begegnen, die mich an die schönen Seiten einer Beziehung erinnert, dass es anders sein kann und ich mich nicht jedes mal aufs Neue verletzen (lassen) muss.

Wie kann ich ihn vergessen? Was muss ich denn noch alles tun? und vor allem wielange wird es noch dauern?

Es tut so weh. Ich werde nicht aufgeben, weiterhin kämpfen.... aber es zerreisst mich....

 

1 Kommentar 2.5.09 09:16, kommentieren

28.4.09 16:52, kommentieren

Der Panther


Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.


Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.


Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.


Rainer Maria Rilke

27.4.09 21:20, kommentieren